Wir über uns Bushido Allgäu ist ein Verein zur Pflege alter Japanischer Kampfkünste. Bei uns wird Jiu-Jitsu in seiner reinsten Form unterrichtet. Viele Vereine und Sportschulen lehren Jiu-Jitsu nach den Prinzipien man mische Karate und Judo und schon hat man Jiu-Jitsu. Dieses ist nicht richtig da diese Kampfkunst bei weitem mehr ist. Jiu-Jitsu setzt sich zusammen aus Judo, Karate, Aikido und Kobudo ( Waffentechniken). Bushido Allgäu unterrichtet alle Richtungen und Prüft diese auch im Kyu und Dan Bereich. Nicht Jiu-Jitsu hat sich aus Karate , Judo und Aikido entwickelt , sondern diese Kampfkunstformen stammen aus dem Jiu- Jitsu. Hast du nicht auch schon daran gedacht, dass sich ein Probetraining lohnen würde? Bei uns kannst du das gerne mal ausprobieren. Wir sind drei Verbänden angeschlossen. Der WKF ( World Kobudo Federation) und der IOMF (International OLD Martial Arts Federation) und der MAA (Martial Arts Alliance) Die IOMF hat sich zur Aufgabe gemacht die alte Tradition zu waren in der es keine Wettkämpfe gibt. Denn Jiu- Jitsu ist eine reine Selbstverteidigung.

Aiki-Jitsu // Jiu-Jitsu

  • Jiu-Jitsu
  • Aiki-Jitsu
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  • Selbstverteidigung "SV"
Jiu Jitsu Das Jiu-Jitsu (sanfte Kunst) ist eine der ältesten Kampfkünste Japans. Ihr Ziel ist es, einen bewaffneten, unbewaffneten oder auch mehrere Angreifer abzuwehren und unter die eigene Kontrolle zu bringen und ihm dabei nur soviel Schaden zuzufügen, wie unbedingt zu seiner Abwehr erforderlich ist. Es zählt zu den weichen (nachgebenden) Stilen und kann bis in die Zeit um ca. 1600 zurückverfolgt werden. Der Grundsatz des "Fair Play" brachte dem Jiu-Jitsu den Beinamen "Gentlemens Arts" ein. Fest implementiert sind die Grundlagen des "Do" und der sozialen Verantwortung nach Jigoro Kano, dem Begründer des Judo. Entwickelt wurde es von den Samurai, den japanischen Rittern, die es zur Verteidigung auf den mittelalterlichen Schlachtfeldern benutzten, wenn Schwert und Lanze gebrochen waren. Über die Jahrhunderte wurde es ständig weiterentwickelt und ist heute fester Betandteil der Ausbildung von Polizei, Grenzschutz und Sicherheitsdiensten weltweit. Aus dem Jiu-Jitsu gingen u. a. das Judo, das Aikido und unzählige andere Stile hervor, die jeweils einen ganz bestimmten Aspekt des Jiu-Jitsu betonen. Das moderne Jiu-Jitsu versteht sich als "offener Stil", d.h. es werden ständig Techniken aus anderen Stilen adaptiert, von denen angenommen wird, daß sie den Zwecken des Jiu-Jitsu dienlich sind. Dadurch hat es eine sehr große Bandbreite, innerhalb derer der Schüler seinen ganz persönlichen Stil entwickeln kann. Er kann im Jiu-Jitsu auf individuell-experimenteller Basis ein auf seine Belange zugeschnittenes Jiu-Jitsu entwickeln, das aus jenen Elementen und Techniken besteht, mit denen er selbst am besten zurecht kommt. Diese offene und individuelle Haltung stellt den größten Unterschied zum deutschen Ju-Jutsu dar, in dem der Schüler einen fest vorgegebenen Weg an Techniken zu beschreiten hat. Bei der individuellen Entwicklung spielen Bedingungen wie Alter, körperliche Konstitution, Stilpräferenzen etc. eine große Rolle. Ein Jiu-Jitsu-Meister wird einen Schüler zwar führen, ihm aber nie einen bestimmten Stil aufdrängen. Die technische Ausprägung beinhaltet Block-, Tritt- und Schlagtechniken, wie z. B. im Karate oder Taekwondo, Würfe, Hebel- und Würgetechniken, wie z.B. im Judo und Aikido, und viele Elemente aus Künsten, wie dem Hapkido, den verschiedenen Wu-Shu / Wing Chung-Stilen und vielen mehr.
Daito Ryu Aiki Jujutsu ist eine traditionelle, dem Jiu-Jitsu verwandte, waffenlose Kampfkunst, welche auf die Familie des japanischen Kaisers Seiwa zurückgeführt wird.
Ein Nachfahre des Kaisers (Yoshimitsu) entwickelte die Kunst zu hoher Effektivität weiter und gab ihr den Namen Daito-Ryu nach seinem Wohnsitz.
Daito Ryu Aiki Jujutsu (Dai = jap. Präfix für "Groß-", To = jap. oft mit der Bedeutung "Schwert", Ryu = jap. für "Stilrichtung oder Schule", Jujutsu / Jiu Jitsu = jap. für "Weiche (Kampf-Kunst") ist ein Stil des alten japanischen Jujutsu, der in erster Linie Hand-, Ellenbogen- und Schultergelenkshebel benutzt um sich gegen verschiedene bewaffnete und unbewaffnete Angriffsformen zu verteidigen.

Viele Bewegungen lassen sich mit Bewegungsabläufen aus der jap. Fechtkunst mit dem Langschwert ableiten.
Daito Ryu Aiki-Jujutsu wurde im 11.Jahrhundert von Minamoto, Yoshimitsu gegründet. Wie damals üblich wurden anfangs nur die Ranghöchsten Samurai in der Familie Takeda in dieser Kunst unterrichtet.
Aiki Jujutsu wurde Jahrhunderte lang nur innerhalb bestimmter Samurai-Clans weitergegeben. Nach dem Fall des Feudalsystems in der Meiji-Ära gab Saigo, Tanomo (1829-1905) dieses Kampfsystem an Takeda, Sokaku (1859-1943) weiter. Takeda brach mit der Tradition und unterrichtete zum ersten Mal auch Außenstehende.
Die berühmtesten Schüler Takedas war Morihei Ueshiba, der Gründer von Aikido.
Ai ist die Harmonie und Liebe zu den Menschen und der Natur, ebenso die Ausgewogenheit zwischen Körper und Geist. Ki steht für die geistig-seelische Kraft, die Harmonie zwischen Körper und Geist voraussetzt. Do ist der Weg, diese Prinzipien unbewußt durch beständiges Training zu erlernen, um sie dann auf alle Bereiche des Lebens anzuwenden. AIKIDO... ist nicht nur eine sehr wirksame Selbstverteidigung, sondern auch eine besondere Art der Lebensführung und -einstellung. Die Silben AI, KI und DO bedeuten frei übersetzt: Weg des harmonischen Geistes! AIKIDO ist somit eine echte Lebenshilfe für alle Menschen! Großmeister Morihei Ueshiba (1883-1969) Begründer des AIKIDO „Wahrer Sieg ist der Sieg über sich selbst“ AIKIDO... ist eine japanische Kampfkunst, die Anfang des 20. Jahrhunderts von dem Japaner Morihei Ueshiba ( O Sensei) entwickelt wurde. Die Techniken des AIKIDO sind vom Aiki-JuJutsu sowie dem Schwertkampf geprägt. Typisch sind die kreisrunden und spiralförmigen Techniken, mit denen die Angriffsenergie des Gegners nutzbar gemacht und verstärkt auf den Angreifer zurückgeführt wird. Aus diesem Grund sind die Techniken des Aikido auch sehr effizient. In sehr fortgeschnittenem Stadium erlaubt es die wirkungsvolle Abwehr eines Angriffs bei möglichst geringem Schaden für den Angreifer. Der Aikidoka will nicht verletzen oder töten, sondern dem Kontrahenten die Sinnlosigkeit von Gewalt, Haß und Aggression vor Augen halten. AIKIDO... ist eine defensive Kampfkunst gegen bewaffnete und unbewaffnete Angreifer. AIKIDO enthält neben waffenlosen Techniken (Tai-Jutsu) auch den Umgang mit dem Kurzstock (Aiki-Jo) und dem japanischen Schwert (Aiki-Ken). Diese drei Grundelemente ergeben zusammen die Kunst des AIKIDO. AIKIDO... beruht auf einem geschulten und disziplinierten Willen als lenkender Kraft (KI) und dem Vermögen, Gedanken und Handlungen in Harmonie (AI) zu koordinieren. Ähnlich wie bei ZEN-Praktiken werden auch im Aikido Körperhaltungen und Einstellungen trainiert, die diesen Weg (DO) erleichtern und fördern sollen. AIKIDO... enthält die Selbstverteidigung als integralen Bestandteil, erklärt sie jedoch nicht zum hauptsächlichen Ziel. AIKIDO schult das Gefühl für das eigene Gleichgewicht und die eigene Orientierung im Raum sowie den Umgang mit dem Übungspartner. Durch die Betonung der Aggressionslosigkeit und den Verzicht auf Wettkämpfe und "Gewinner" oder "Verlierer" wird eine entspannte Übungsatmosphäre geschaffen (was aber nicht bedeutet, daß man sich nicht anstrengt).
Ju - sanft, Prinzip des Nachgebens Do - Weg, philosophisches Prinzip Ursprung und Entwicklung des Judo Judo ist ein Wettkampfsport, dessen Herkunft aus der Selbstverteidigung herrührt. Selbstverteidigung und Selbstverteidigungssysteme gibt es, solange die Menschen leben und durch den Kampf Mann gegen Mann ihre Probleme zu lösen versuchen. Judo heißt vor allen Dingen: • den Partner / Gegner achten (vor Verletzungen schützen) • auf der Matte üben • sich bewegen • mit vielen Partnern kämpfen oder, wie die Japaner sagen "mit dem Körper begreifen" Mit "Ju" ist nicht etwa sanft im Sinne von weich oder schwächlich, sondern vielmehr heißt hier sanft "nachgeben, bis der richtige Augenblick kommt" (Kano), um den Gegner unter Ausnützung seiner Kraft zu besiegen. Der Gegner ist besiegt, wenn er zu Boden geworfen wurde. Sein Fallen ist die Folge seines Unvermögens, die Balance zu bewahren. Mit "Do" ist der Weg zum Erlernen der Kunst gemeint. Das Prinzip des "Nachgebens" basiert ferner auf der der Charakter- und Persönlichkeitsbildung. Es somit das zweite Prinzip des Judo, das "Sozialprinzip", d.h. es geht darum, mit dem Partner zu üben, ihn zu schonen und eben nicht "niederzumachen" oder " zu vernichten". Dies steht im Gegensatz zu zahlreichen anderen Selbstverteidigungsarten.
Zunächst ein paar Worte zu dem, was Karate nicht ist: In der Öffentlichkeit wird Karate oftmals gleichgesetzt mit dem Zerschlagen und Zertreten von Brettern und Ziegelsteinen, aber die Fähigkeiten dazu entstehen erst als Nebenprodukt langjährigen und regelmäßigen Trainings. Im Training selbst spielen diese Schauvorführungen keine Rolle. Was aber ist Karate? Karate ist ein Sport, eine Kampfkunst, eine wirkungsvolle Selbstverteidigung - je nachdem, wer Karate warum betreibt Als Sport stärkt Karate Kondition, Schnellkraft, Muskulatur, Beweglichkeit und das Gefühl für den eigenen Körper. Die plötzliche An- und Entspannung der Muskeln spielen eine ebenso große Rolle, wie das richtige Zeit- und Distanzgefühl. Als Kampfkunst bietet Karate noch viel mehr: Die Vervollkommnung des Charakters durch lebenslanges Arbeiten an der eigenen Persönlichkeit wird angestrebt. Dazu bedarf es neben dem regelmäßigen Training aber auch der Bereitschaft, sich mit der Philosophie des Karate-Do auseinanderzusetzen. Und letztendlich ist Karate eine effiziente Form der Selbstverteidigung, die für Männer und Frauen, Kinder und ältere Menschen gleichermaßen geeignet ist, da nicht die körperliche Kraft, sondern die schnelle und präzise Ausführung der Techniken ihre Effektivität ausmachen.
Selbstverteidigung heißt vereinfacht: kurze einfache wirkungsvolle Techniken. In der Selbstverteidigung wird im Gegensatz zur traditionellen Kampfkunst auf das „traditionelle“ verzichtet. Hier geht es um effektive, schnörkellose Selbstverteidigungstechniken. Einige dieser Techniken haben ins KravMaga Einzug gehalten. Diese Techniken werden zusammen mit den Notwehr Richtlininen und Gesetzen vermittelt. Verhaltensweisen zur Gewaltprävention und Deeskalation gehören auch dazu.

MAA - Martial Art AllianceMAA  - Martial Art Alliance

MAA

IOMF - International Old Martial Arts FederationIOMF - International Old Martial Arts Federation

IOMF

IOMF

In der heutigen Zeit hat sich die Kampfkunst zu einem reinen Wettkampfsport entwickelt. Viele Danträger , ja sogar Großmeister wissen nicht um die Herkunft Ihrer gezeigten Techniken. Wenn man Leuten aus dem Shotakan Karate die Kumite Wettkämpfe bestritten haben nach Bunkai Formen fragt stößt man sehr oft Sätze wie“ das habe ich niemals gelernt“. Es werden auf Kata Meisterschaften teilweise Techniken gezeigt die in keinem Verhältnis mehr stehen. Die IOMF hat sich vor Jahren Gedanken gemacht wie es möglich ist wieder Tradition in die Kampfkunst zu bringen. Meister des Verbandes sind auf Seminaren gegangen und haben andere Interessierte gefragt ob ein Interesse besteht an solch einem Verband. Und das Interesse war sehr groß. So das der Verband ins Leben gerufen worden ist. Es haben sich dann viele schulen gemeldet, doch leider konnten nicht alle Aufgenommen werden da sie die Aufnahmebedingungen nicht erfüllten. Jeder Verein und auch Einzelmitglieder werden genau geprüft, ob sie auch in diesen Verband passen. Sie müssen die Tradition waren. Und dieses fängt beim Angrüßen an hört beim Abgrüßen auf. Was bietet die IOMF ? Jeder Verband muss Leben, dieses ist notwendig und birgt Kosten. Für einen geringen Beitrag pro Schule oder Einzelmitgliedschaft können Lehrer zu Spesen Preisen gebucht werden. Ferner ist es möglich im Ausland zu Trainieren. Bis jetzt sind die Schweiz , Italien, Belgien, Brasilien und Deutschland möglich. Ein Ausbau der Länder ist abzusehen. Die Teilname an Lehrgängen wird für IOMF Mitglieder kostengünstiger. So das der Jahresbeitrag sehr schnell wieder eingenommen ist. Wettkämpfe bei der IOMF: In der alten japanischen Kampfkunst gab es niemals Wettkämpfe. Da es ja keinen Angriff gibt. Die Kampfkunst ist eine reine Selbstverteidigung. Die Aufnahme in die IOMF: Wer in die IOMF möchte muss diese Kriterien erfüllen: Tradition im Unterricht Keine Kumite Wettkämpfe Prüfung des Dojo durch den Vorstand Interesse an Lehrgängen der IOMF Prüfungen in der IOMF: 5Kyu – 3 Kyu erfolgt durch den Trainer im Dojo. 2Kyu -1 Kyu erfolgt durch den Trainer im Dojo mit einem vereinsfremden Beisitzer. 1Dan- 5Dan auf Internationaler Ebene. 6 Dan – 10 Dan durch Verleihung Prüfer in der IOMF: Prüfer der IOMF sind ausschließlich Danträger ab dem 1 Dan die bei zwei Prüfungen als Beisitzer geprüft haben. Prüfungen im Danbereich: Im Danbereich kann erst ab dem 3. Dan geprüft werden, da mindesten 2 Graduierungen Unterschied sein müssen. Stilrichtungen der IOMF: In der IOMF sind alle Stilrichtungen willkommen die die Tradition waren.